Inklusive Schulentwicklung

Inklusion bedeutet, dass Kinder mit und ohne Unterstützungsbedarf gemeinsam in einer Schule unterrichtet werden. Unsere Schule ist seit dem Schuljahr 2014/15 Ort des Gemeinsamen Lernens.

Das Kollegium des GSV hat ein umfangreiches Konzept zur inklusiven Schulentwicklung erarbeitet, das die derzeitigen Rahmenbedingungen im Grundschulverbund Lahde-Frille beschreibt und perspektivisch darstellt, welche Maßnahmen und Rahmenbedingungen zeitnah und umfassend umgesetzt werden sollten, damit das Vorhaben Inklusion für alle daran Beteiligten gelingen kann. In diesem Konzept haben wir auch unsere Leitidee und Zielvorstellung verankert:

Unsere Leitidee: „Schule in BeWEGung“

Das bedeutet für uns: in Bewegung bleiben, sich auf den Weg machen, sich bewegen lassen, beweglich bleiben, Wege finden, Wege schaffen, neue Wege gehen, sich aufeinander zu bewegen, Umwege machen, Wegbegleitung, Bewegung im Kopf, Lesewege, Beweggründe, …

Damit das gelingt:

  • planen wir unseren Unterricht auf Grundlage der gültigen Vorgaben

  • realisieren wir den Unterricht unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen der Kinder

  • arbeiten wir eng mit den am Schulleben Beteiligten zusammen

  • fördern wir den sozialen Umgang durch Anleitung zum verantwortungsvollen, friedlichen und höflichen Miteinander

Zusammenarbeit mit Eltern

Das Zusammenleben in einer Schulgemeinschaft muss auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrern, einer engen Kooperation zwi­schen Kollegen und einer Eigenverantwortung aller Mitglieder der Schulgemeinde beruhen. Durch solch eine enge Zusammenarbeit kann am ehesten eine gleichsinnige Erziehung der Kinder in Elternhaus und Schule erreicht werden. Ziel der Kooperation zwischen Schule und Elternhaus muss es sein, die Möglichkeit zu schaffen, dass die Eltern sich mit den pädagogischen Intentionen der Schule identi­fizieren und sich aktiv ins Schulleben einbringen.

Eltern arbeiten in vielfältiger Weise mit, z.B.

  • bei der Durchführung von Arbeitsgemeinschaften,

  • bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen und Feiern

    (Schulfeste, Klassenfeste, Schulanfängerfeier, Fackelzug)

  • bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekten

  • bei der Vermittlung von Referenten und Experten

  • bei Tagesausflügen

  • bei der Radfahrausbildung

  • bei speziellen Unterrichtsvorhaben (Bastelvormittagen, gesundes Frühstück, Plätzchen backen...)

  • bei der Gestaltung von Elternsprechtagen

  • bei gegenseitiger Information

  • bei Vereinbarungen über Erziehungsgrundsätze und -ziele

  • bei der Mitwirkung am Schulprogramm und Schulprofil

  • in den Gremien der Schule

Es ist wünschenswert, dass durch Kontakte und Informationen ein Vertrauensverhältnis zu allen Eltern entsteht. Die Arbeit im Unterricht wird so für die Eltern nachvollziehbar. Ein lebendiges Schulleben erfordert eine enge Kooperation von Lehrern, Eltern und Kindern.

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